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Welt Cup Peking 2009

Der Auftakt der olympischen Short-Track-Saison begann vergangenes Wochenende in Peking (China). Das Welt-Cup-System, welches f√ľr diese Saison neu entwickelt wurde, sah einen 4-t√§gigen Wettkampf vor. Eine genauere Beschreibung findet ihr unter Das Welt Cup-System 2009/2010. Wir begannen also am Donnerstag mit den 1500m-und 500m-Vorl√§ufen. Die erste Runde (also die Preliminaries) der Sprintstrecke konnte ich als Zweiter beenden, sodass ich eine Runde weiter war. In der n√§chsten Runde startete ich dann gegen einen der besten Kanadier, Japaner und Ungarn. Es war also ein schweres Rennen. Ich konnte noch bis eine Runde vor Schluss als Dritter mithalten, st√ľrzte dann aber aus eigenem Verschulden. Somit war mein Welt-Cup-Wochenende √ľber die Einzelstrecken beendet, da ich √ľber keine weitere Strecke an den Start ging. Letztendlich belegte ich einen 27. Platz, womit ich nat√ľrlich nicht zufrieden war.
Am Freitag begannen die Staffell√§ufe. Becks wurde in der ersten Runde eingesetzt. Das Viertelfinale gleich darauf durfte ich mitlaufen. Wir gewannen unser Viertelfinale vor Ungarn und Gro√übritannien. Am Samstag hatte ich frei, da ich √ľber 500m schon vorzeitig ausgeschieden war. Der Wettkampf am Sonntag begann mit den Staffel-Halbfinals. Wieder wurde ich als Vierter im deutschen Team eingesetzt. Die Standardl√§ufer sind fast ausnahmslos Sebastian, Paul und Tyson. Wir liefen ein gutes Halbfinale gegen Korea, China und wieder Ungarn. Leider wurden wir nur knapp Dritter, sodass wir zum Wettkampfabschluss im B-Finale an den Start gehen mussten. Nachdem Becks, Eric und ich ausdiskutiert hatten, wer im Finale die vierte deutsche Position besetzt, ging ich aufs Eis. Dieses Finale gegen Holland, Ungarn und die USA versuchten wir von vorn zu laufen, also als f√ľhrende der vier Mannschaften. Dies gelang uns sehr gut. Wir machten jedoch zum Ende hin einige Fehler, was uns die F√ľhrungsposition und sp√§ter auch noch die zweite Position kostete. Den kleinen Vorsprung der US-Amerikaner und Holl√§nder konnten wir bis zum Schluss nicht mehr aufholen. Wir beendeten unseren Lauf als drittes Team und schafften es somit auf einen guten 7. Platz in der Welt-Cup-Wertung. Im Finale sicherte sich Korea die Goldmedaille.
Die besten deutschen Einzelergebnisse erzielten Tyson mit einem 12. und Aika mit einem 13. Platz √ľber jeweils 1000m. Die Damenstaffel schied in Peking schon im Viertelfinale aus und erreichte damit einen 11. Platz.
Das Res√ľmee f√ľr die erste Welt-Cup-Station ist aus meiner Sicht eher negativ. Ich h√§tte (abgesehen von den anderen deutschen L√§ufern) von mir einfach mehr erwartet. Ich glaube aber, dass der Hauptgrund bei mir darin lag, dass ich in den letzten 2 Jahren so gut wie keine internationalen Erfahrungen auf dem Eis sammeln konnte. Durch meine zwei Verletzungen in der vergangenen Zeit musste ich w√§hrend vieler Welt Cups, Meisterschaften und anderen Wettk√§mpfen zuhause bleiben und konnte somit keine gro√üen Spr√ľnge machen. Dies macht mir jetzt zu schaffen. Ich hoffe jedoch, dass ich auch weiterhin an vielen Rennen teilnehmen kann, um meinen Erfahrungsschatz erweitern zu k√∂nnen. Vor allem in der Staffel wurde ich, abgesehen vom Invitation Cup in Holland, seit 2 Jahren zum ersten Mal wieder eingesetzt. Ich freue mich, dass ich Chancen bekomme, um mich auch in der Staffel an das internationale Niveau gew√∂hnen zu k√∂nnen.
Gestern sind wir weiter nach Seoul (Korea) gereist, wo ich und die anderen dann bei der zweiten Welt-Cup-Station am kommenden Wochenende hoffentlich etwas erfolgreicher abschneiden werden.

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