| Sporthilfe Medienseminar |
| Dienstag, den 07. September 2010 um 23:24 Uhr |
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Mit viel Interesse und Engagement habe ich zusammen mit 12 weiteren jungen Sportlern am Medienseminar der Sporthilfe teilgenommen. Seit vielen Jahren veranstaltet die Stiftung Deutsche Sporthilfe in Zusammenarbeit mit erfahrenen Medienexperten diesen dreitägigen Kurs unter der Überschrift „Keine Angst vor Journalisten – Sportler als Partner der Medien". Er soll Hochleistungssportler dafür sensibilisieren, wie wichtig der Umgang mit den Medien ist, welches Potenzial in ihnen steckt aber auch welche Gefahren dahinter lauern.
Armin Halle, ein erfahrener Medientrainer, ehemaliger Sat1-Chefredakteur und damaliger Sprecher des Verteidigungsministers in Bonn konnte uns durch seine ruhige und präzise, aber auch charmante und witzige Art viele Beispiele zum besseren Umgang mit den Medien aufzeigen. Außerdem verkörperte er über alle drei Tage hinweg den Sportjournalisten, der uns aufs Korn nehmen will.
Michael Stübner, ebenfalls erfahrener Medientrainer konnte uns kompetent und anschaulich das nötige Handwerkszeug vermitteln, welches wir brauchen, um die Medien für unsere Botschaften zu gewinnen, aber auch, um den Gefahren der Medien aus dem Weg zu gehen.
Gerald Frank, Vertreter der Stiftung Deutsche Sporthilfe und Verantwortlicher für die Athletenkommunikation, führte durchs Seminar und konnte ebenfalls durch zahlreiche praktische Beispiele Wissen vermitteln.
Am zweiten Tag begannen wir gegen 9.00 Uhr am Morgen. Jetzt ging es um die ersten Interviews vor laufender Kamera. Es gab viel zu lachen und einige Kursteilnehmer lernten neue Seiten an sich selbst kennen. Armin, der Journalist, stellte jedem von uns viele Fragen. Teilweise waren diese Fragen total unspektakulär. Es gab aber auch Fragen, bei denen man sich mit nur einem falschen Wort ins eigene Tor schoss. Letztlich wurde alles aufgelöst und alle waren um mindestens eine Erfahrung reicher:
Journalisten suchen eine Geschichte, die wir Sportler ihnen bieten können.
Der dritte Tag stand ganz im Zeichen des Überfall-Interviews. Bei dieser kurzen, wohl eher am häufigsten auftretenden Art des Interviews konnten wir unser Gelerntes unter Beweis stellen. Alle wussten nun etwas besser, wie man Journalisten auf bestimmte Fragen antwortete. Als diese Hürde auch genommen war, gab es kurze Resümees und das Seminar war damit zuende.
Ich konnte während der drei Tage viel lernen und bin nun gespannt, wie ich das nächste Mal auf einen Journalisten und seine Fragen reagieren werde. Ich möchte mich bei Armin Halle, Michael Stübner, Gerald Frank und der Sporthilfe bedanken für diese drei doch ungewöhnlichen Tage. Ich bin mir sicher, dass dieses Seminar mindestens dazu beigetragen hat, mich mit dem Thema Medien in Zukunft etwas öfter und kritischer auseinanderzusetzen. |










