Was ist Short-Track ?

Short-Track wird auf einer 30m x 60m großen Eisfläche ausgetragen, welche auch vom Eiskunstlauf und Eishockey genutzt wird. Die Bahn wird in jeder der zwei Kurven durch sieben schwarze Gummiklötzer begrenzt, die jeweils einen Halbkreis mit einem Radius von 8m bilden. Alle Läufer müssen gegen den Uhrzeigersinn um diese Begrenzung laufen. Eine Runde hat eine Länge von 111,12m. Neben der „mittleren“ Bahn kann man auch vier weitere Markierungen nutzen, welche sich jeweils einen und zwei Meter von der Standardbegrenzung entfernt in beiden Richtungen befinden. Somit verschiebt sich die gesamte Bahn auf der Eisfläche, um durchgehend eine gute Eisqualität sicherzustellen. Beim sog. „Versetzen“ wird zusätzlich heißes Wasser auf die Bahn gegossen, um die entstandenen Rillen wieder zufrieren zu lassen bzw. dem zu schnellen Brechen des Eises vorzubeugen.

Das Ziel befindet sich grundsätzlich auf ein und derselben Geraden. Gestartet werden kann hingegen auch auf der gegenüberliegenden Seite der Eisfläche, je nachdem, über welche Distanz die Läufer an den Start gehen. Auf einer Startgeraden sind fünf Punkte aufgezeichnet, welche einen Abstand von 1,3 Metern aufweisen müssen. Bei sechs Short-Trackern in einem Rennen wird der Abstand oft verkleinert, so dass alle nebeneinander stehen können. Bei sieben oder mehr Sportlern wird in aller Regel eine zweite Reihe besetzt.

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Im Short-Track gibt es 4 Einzelstrecken:
• 500m über 4½ Runden gilt als Sprintstrecke, weil sofort nach dem Start auf maximales Tempo beschleunigt wird

1000m, die Mittelstrecke über 9 Runden

1500m ist die klassische Ausdauerdistanz über 13½ Runden, welche überwiegend taktisch entschieden wird
3000m werden nur bei Meisterschaften als SuperFinale ausgetragen. Über die 27 Runden dürfen ausschließlich die 8 Sportler mit den meisten Finalpunkten aus den drei vorigen Einzelstrecken teilnehmen. ALLE punktgleichen Achtplatzierten dürfen an den Start gehen.

Staffeln werden bei den Damen über 3000m und bei den Herren über 5000m gelaufen. Die 27 bzw. 45 Runden müssen zu viert absolviert werden, wobei jeder Läufer mindestens eine Runde auf der Bahn sein muss. Ausschlaggebend für eine regelgerecht absolvierte Staffel ist der Körperkontakt zwischen den Läufern. Dieser Kontakt wird von den Sportlern ausgenutzt, um dem folgenden Läufer Schwung mitzugeben; sie schieben sich gegenseitig an.

 

Penalties werden vom Schiedsgericht immer direkt nach dem Rennen bekannt gegeben. Diskussionen zu diesen Entscheidungen sind nicht zulässig. Läufer, die disqualifiziert wurden, bekommen für diesen Lauf keine Punkte und dürfen an weiteren Rennen über diese Distanz nicht mehr teilnehmen. Gründe für ausgesprochene Disqualifikationen können sein:

OFF-TRACK: wenn man einen oder mehrere Klötzer innen passiert, es sei denn man läuft „freiwillig“ wieder zurück, um die Markierungen regelgerecht an der rechten Seite zu passieren

IMPEDING: der meistgenannte Grund für eine DQ; darunter zählt absichtliches Behindern anderer Läufer, Blockieren eines Überholenden, Drücken, Schieben oder anderweitiges Stören fremder Läufer mit dem eigenen Körper

CROSSTRACK: den Laufweg des anderen Läufers mutwillig kreuzen

ASSISTANCE: körperliche Hilfestellungen während des Laufes durch Offizielle oder Trainer

TEAM SKATING: gegenseitige Hilfestellungen der Sportler untereinander zum Nachteil Anderer

KICKING OUT: Anheben der Kufe auf der Ziellinie

 

This is Short Track - Videoclip

 

 
 
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